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Urlaubsland Schweiz

Die Schweiz ist ein kleines Land im Herzen Europas. Im mitteleuropäischen Alpenland wohnen ca. 7,6 Millionen Einwohner. Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist seit 1848 ein föderalistischer Bundesstaat, der sich heute in 26 Kantone untergliedert. In der flächenmäßig kleinen Schweiz werden 4 verschiedene Sprachen, nämlich Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch, als offizielle Landessprachen anerkannt.

Ein wesentlicher Grund für die wirtschaftliche Stärke des kleinen Landes in Mitteleuropa ist die außenpolitische Neutralität, die seit dem Wiener Kongress im Jahre 1815 völkerrechtlich anerkannt ist. Diese politische Neutralität hat die Schweiz vor größeren Auswirkungen der letzten Kriege geschützt. Heute ist die Schweiz weder Mitglied der Europäischen Union noch des Europäischen Wirtschaftsraumes. Selbstverständlich ist das neutrale Land auch nicht Mitglied der NATO. Da die Schweiz als neutrales Land gilt ist sie auch seit jeher ein beliebtes Land für Migranten, die aus verschiedentlichen Gründen in ihren Herkunftsländern verfolgt wurden.

Einreise in die Schweiz


Reisende in die Schweiz wundern sich oft: An den Grenzen der Schweiz, inklusive den Flughäfen, werden noch systematisch Grenzkontrollen durchgeführt. Ein ungehinderter und unkontrollierter Grenzübertritt, wie man ihn aus den meisten Staaten der Europäischen Unioin kennt, gibt es in der Schweiz bis jetzt nicht. Zur Grenzkontrolle gehört selbstverständlich auch eine Dokumentenkontrolle. Lt. Informationen des Bundesamtes für Migration der Schweiz benötigen deutsche Reisende mindestens die heimatliche Identitätskarte (Bundespersonalausweis) oder ein Seemannsbuch. Schweizer Bergwelt im Frühling

Weiterhin kann man in die Schweiz als Deutscher auch mit einem seit weniger als einem Jahr abgelaufenen heimatlichen Reisepass, einem gültigen vorläufigen heimatlichen Reisepass, einem gültigen oder seit weniger als einem Jahr abgelaufenen Kinderausweis oder Kinderreisepass sowie mit einem gültigen vorläufigen Personalausweis in die Schweiz einreisen.

Zahlungsmittel


Da die Schweiz NON-EU-Mitglied ist, hat sie den Euro auch nicht als offizielle Währung. In der Schweiz bezahlt man traditionell in Franken und Rappen, wobei ein Franken gleich einhundert Rappen sind. Da die Schweiz jedoch ein modernes Land mit einer florierenden Wirtschaft ist, ein großteil der Wirtschaft beschäftigt sich auch mit Finanzen, kann man als Tourist auch mit anderen Währungen zahlen. Üblicher Weise kann man sein Einkäufe und Rechnungen auch in Euro oder amerikanischen Dollar bezahlen. Man muss sich jedoch darauf einstellen, dass Hartgeld in der Fremdwährung nicht akzeptiert wird. Das Wechselgeld wird dann in der schweizer Landeswährung ausgezahlt. Ein weiterer Nachteil könnte ein schlechter Wechselkurs der Währungen sein. Auch sollte man nicht davon ausgehen, dass man in jeder kleinen Ortschaft mit ausländischer Währung bezahlen kann. Bei Buchung der Unterkünfte in der Schweiz sollte man sich zuvor beim Vermieter erkundigen.

Selbstverständlich wird fast überall das übliche "Plastikgeld" akzeptiert. Mit einer gewöhnlichen EC-Karte kann man sich an jedem Geldautomat die Landeswährung auszahlen lassen.

Tourismus in der Schweiz

Schweizer Bergwelt im Frühling Der Tourismus in der Schweiz spielt als wichtige Einnahmequelle und auch als bedeutender Arbeitgeber eine übergeordnete Rolle. Touristen kommen im Sommer wie im Winter sehr zahlreich in Schweiz.
Der Sommerurlaub in der Schweiz wird überwiegend von Erholungssuchenden gebucht, die in ihrem Urlaub häufig das dicht ausgebaute Netz an Wanderwegen erkunden. Die herrliche Landschaft der Alpen ist dafür auch bestens geeignet. saftig grüne Almen und hohe Berge, aber auch interessante Städte bieten viel Abwechselung für den Urlauber.
Winterurlaub in den Schweizer Bergen ist jedoch der größere Teil des Tourismus. Die schneesicheren Alpen sind für die Wintersportfreunde das erste Ziel in Europa. In den Schweizer Bergen ist in einem großen Teil des Jahres Ski- oder Snowboardfahren möglich.

Die Ferienorte in der Schweiz sind auf die stetig wachsende Zahl von Touristen eingestellt. In Orten wie Winterthur, Interlaaken, Leukerbad, Zermatt, Abtwil oder auch in Basel oder Genf findet man eine schier unübersehbare Menge an Unterkünften. Hotels gibt es dort in allen Kategorien. Auch eine Ferienwohnung in der Schweiz oder ein Charlett ist in der Schweiz sind als Unterkunft durchaus üblich und beliebt. Indiviualtouristen brauchen also nicht zu befürchten, dass man kein Quartier mehr erhält. Trotzdem empfielt sich immer eine rechtzeitige Auswahl und Buchung der jeweiligen Unterkunft in Switzerland.